Innovationen und Methodenforschung

KOMMUNALES FLÄCHENMANAGEMENT-INNENENTWICKLUNG:
Der Flächenverbrauch ist eines der bedeutendsten Umweltprobleme in Österreich. Die Umwandlung von Freiflächen in Siedlungs- und Verkehrsflächen ist nur schwer umkehrbar, wertvolle Bodenfunktionen werden beeinträchtigt oder zerstört. Der Flächenverbrauch steht in Konkurrenz zur Erholungsnutzung, dem Landschafts- und Artenschutzschutz sowie dem Klima-, Grundwasser- und Hochwasserschutz. Doch auch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Flächenverbrauchs können erheblich sein.
Die Entwicklung eines kommunalen Flächenmanagements umfasst u.a. einen Baulücken und Brachflächenkataster, einen Leerflächenkataster, die Erfassung und Bewertung sowie Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen sowie eine kommunale Grundstücks- und Immobilienbörse, abgestimmt mit den Grundeigentümern. Für die Bewertung der Innenentwicklungspotenziale arbeiten wir mit dem von unserem Büro entwickelten Online tool zur Bewertung der Zentralität von Standorten.
KOMMUNALES FLÄCHENMANAGEMENT ALLAND:

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ZENTRALITÄT:
ZentralitätsgutachtenTrautrmannsdorf
Als Weiterentwicklung des Energieausweises für Siedlungen wurde von unserem Büro ein Online tool entwickelt (Standortplaner), welches die Lage eines Standortes zu zentralen Einrichtungen erfasst und einen umfassenden Vergleich mit anderen Standorten ermöglicht. Anwendungsgebiete ergeben sich vor allem bei der Beurteilung von Siedlungserweiterungen hinsichtlich fachlicher Eignung und langfristigem Energieaufwand sowie im Zuge der Optimierung der Innenentwicklung von Gemeinden.
BODENINFORMATIONSSYSTEM:
Bodenrichtwertzonen
Aufbauend auf wissenschaftlichen Ergebnissen werden bodenpreisbestimmende Faktoren innerhalb des Gemeindegebietes abgegrenzt und in einem geografischen Informationssystem zusammengefasst (z.B. Zentralität, Lärmzonen, bauliche Umgebung, Aussichtslagen, Grundstücke mit Seezugang etc.). Aufgrund der wesentlichen preisbestimmenden Faktoren lassen sich Zu- und Abschläge von den meist als Durchschnittswert angegebenen Bodenpreisen ableiten. Auch die Beurteilung der Wohnqualität lässt sich damit quantifizieren.
BETRIEBSFLÄCHENKATASTER, LEERFLÄCHENKATASTER:
BBIndustrieviertel
Betriebsflächen- und Leerflächenmanagement verfügbarer Betriebs- und Gewerbeflächen. Die Betriebsbaulandreserven sowie Leerflächen einer Gemeinde werden im Detail beschrieben und nach Lagekriterien bewertet. Die Informationsaufbereitung erfolgt unter anderem im Internet. Mögliche Inhalte des Betriebsflächen-/Leerflächenkatasters (z. B. Grundstückspreise, –zuschnitte bzw. –größe, Ansprechpartner, Verfügbarkeit, vorhandene technische und Verkehrsinfrastruktur, Altlasten, Erreichbarkeit / Entfernungen zu Autobahnanschlüssen, benachbarte Betriebe und dgl.)
FREIFLÄCHENKATASTER:
Der Freiflächenkataster stellt ein Kontroll- und Planungsinstrument für die Verwaltung von Pflege-/Grünflächen dar. Er unterstützt eine nachhaltige, sparsame und effiziente Gemeindeverwaltung und sichert die Qualität der Freiflächen. Als Kontrollinstrument dient der Freiflächenkataster dem Monitoring und der Dokumentation des Pflegeflächenaufwandes. Ziel ist es, die Verteilung der Ressourcen und der Arbeitsschritte sowie den Einsatz der Mitarbeiter zu optimieren.
DORFERNEUERUNGSPLAN:
Dorferneuerungsplan
Unser Büro bietet das Projekt eines „Dorferneuerungsplanes“ an, womit eine professionelle Unterstützung zum Dorferneuerungsprozess in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern und den Dorferneuerungsvereinen möglich ist.
Beim Dorferneuerungsplan handelt es sich um ein örtliches Entwicklungskonzept ohne Rechtsverbindlichkeit mit besonderem Schwerpunkt auf Dorferneuerungsmaßnahmen. Insbesondere werden die Bereiche Straßenraum, Fassaden, Ortsbild, Verkehrswege und Verkehrssicherheit, Grünraum und vieles mehr untersucht. Gleichzeitig können aufgrund unserer Kernkompetenz auch Siedlungsentwicklungen auf Ihre Realisierbarkeit abgeschätzt bzw. diesbezügliche Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden. Es soll grundsätzlich eine Übersicht für künftiges Planen und Handeln im Dorf ermöglicht werden sowie der zeitliche und finanzielle Rahmen für die vorgesehenen Maßnahmen benannt werden.